~ Meditation ~



"Meditation ist ein Fortbewegungsmittel."


 Almut Adler (*1951)


 


"Fortbewegungsmittel? " Du denkst dir jetzt wahrscheinlich welchen Zusammenhang dieser Ausdruck mit der Meditation haben soll ;-) Dieses Zitat habe ich für diesen Beitrag gewählt, da es meine eigenen Erfahrungen bestätigt.

Ich möchte dich dazu motivieren für dich die regelmäßige Meditation zu praktizieren - da es dich menschlich, seelisch & körperlich "voranbringen" wird.

Es ist ein Weg zu dir selbst - zum wahren Kern! Dadurch kannst du nach und nach ein immer größeres Potential im Alltag leben.

Nachfolgend für dich eine kleine Ausführung welche Auswirkungen die Meditation für dich hat und eine kleine Anleitung wie du für dich die tägliche Meditationspraxis gestalten kannst.

 

Warum meditieren?

 

Meditieren ist ganz einfach und hat viele positive Auswirkungen auf deinen Geist und deinen Körper.

 

Sie hilft dir

  • wacher zu werden
  • klarer und fokussierter zu denken
  • herunterzukommen
  • selbstbewusster zu werden
  • innere Stärke zu gewinnen
  • Ängste besser in den Griff zu kriegen
  • negative Gedanken loszuwerden
  • dich schnell zu entspannen 
  • neue Energie zu tanken
  • dich rundum besser zu fühlen
  • dich zu verjüngen

 

Investiere diese Zeit täglich in dich - dadurch wirst du mehr Zeit gwinnen ;) ~ da dein Tagesablauf effizienter ablaufen wird.

Ein klarer Geist wird dir helfen zielgerichteter zu handeln. Probiere es aus!

 

Hier eine kurze (mögliche) Anleitung für deine tägliche Meditationspraxis:

 

 

1. Meditationsinsel – kraftvoll & still


Finde einen geeigneten Platz welchen du für deinen täglichen Rückzug nutzen kannst. Es ist gut, immer am gleichen Ort zu meditieren, da es hilft diese zu einer regelmäßigen Gewohnheit werden zu lassen. Gleichzeitig reinigt es die Energie an diesem Raum so, dass du tief entspannen und das meiste aus deiner Übung herausholen kannst.

Stille ist sehr wichtig – somit sollte der ausgewählte Ort ruhig sein. Dadurch fällt es dir leichter in eine klarere Wahrnehmung & Beobachtung zu kommen.


2. Sitzposition – bequem & aufrecht


Wähle eine Position aus, die du für längere Zeit beibehalten kannst. Entweder setzt du dich mit aufrechtem Rücken auf die Kante eines Stuhls (wenn möglich ohne sich anzulehnen), auf ein Meditationskissen oder du legst dich einfach rücklings auf den Boden. Stelle sicher, dass sich deine Wirbelsäule in perfekter Ausrichtung befindet. Wenn du diese aufrechte Körperhaltung nicht gleich erreichst, begib dich in eine Position die du für längere Zeit beibehalten kannst. Meditation ist eine innere Praxis – arbeite darauf hin, dass du die gleiche Position immer länger halten kannst. Nähere dein Kinn etwas Richtung Brustkorb und hebe dein Herz im Inneren leicht an.


3. Fokus – sanft & konzentriert


Fokussiere den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Du kannst dazu entweder sanft mit deinem inneren Auge zu diesem Punkt schauen, oder, falls dir das unangenehm ist, einfach deine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt richten. Das wird dir helfen, deine Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit zu erhöhen, was wiederum für das Beherrschen deines Geistes wesentlich ist.

 

4. Atmung – bewusst & friedlich


Sei dir deines Atems genau bewusst. Spüre den immer währenden Fluss deines Atems, ein und aus; beruhige ihn allmählich und nimm mit dem Einatmen friedliche und frische Energie auf und gebe beim Ausatmen Spannungen deines Körpers und Geistes ab. Erlaube deinem Atemfluss sich an die Stelle deiner Gedanken zu setzen, also anstelle zu denken, atme ganz bewusst und ersetze deine Gedanken mit deinem Atemgeräusch. Dein Verstand wird dabei immer wieder umherwandern. Lass dich davon nicht frustrieren. Immer wenn du bemerkst, dass deine Gedanken wieder in den Vordergrund treten, richtest du deine

Aufmerksamkeit auf dein inneres Auge und dein Bewusstsein wieder zurück auf deinen Atem.


5. Stillstand – gedanklich & äußerlich


Verbleibe so lange in deiner Position, bis die Welt um dich still zu stehen scheint. Beobachte geduldig deine Gedanken und löse dich dann wieder von ihnen. Am Anfang wenn wir versuchen zu meditieren, werden wir von dem Gedanken bestimmt sein, dass wir es sind, die diese Gedanken denken und von ihnen gelenkt werden. Im Laufe der Zeit wird sich dein Bewusstsein weiterentwickeln: ein ruhiges Bewusstsein das all deine Gedanken beobachtet. Das ist wer wir sind. Dieses ruhige Beobachten ist das Wesentliche am Meditieren.


6. Regelmäßigkeit – beherrscht & kreativ


Übe Meditation jeden Tag. Wenn wir Tag für Tag meditieren, wird die persönliche Beherrschung in direkter Abhängigkeit zu unserer Achtsamkeitsfähigkeit wachsen. Wir werden so stark in unserem inneren Bewusstsein, dass Gedanken nicht mehr auftreten bis wir entscheiden sie zu denken und bis sie direkt von der Quelle – dem universellen Geist (oder der wahren Natur) erscheinen. Das ist auch der Punkt an dem wir wissentlich und kreativ neuen Ideen entwickeln.



Viel Spaß bei deiner Medi ;) Ich freue mich sehr, wenn du mir darüber berichtest welche Erfahrungen du damit machst.


Und meine Bitte an dich - nimm dir folgende Weisheit zu Herzen:


 "Meditation bedeutet, bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein – beispielsweise darauf zu achten, wie man mit jemandem spricht, wie man geht, wie man denkt, was man denkt. " ~ Krishnamurti  ~